Erden-Tanz-Malerei

Heike Walter


Stimmen zum Seminar

Dieser Tag hat mich völlig entspannt und ich habe bemerkt, was für ein Ruhebedürfnis ich habe. Gleichzeitig bin ich überrascht, was dabei für ein Ergebnis herauskam.

 

Ohne Erfolgszwang ein für mich positives Ergebnis an nur einem Tag in der Bildgrösse von 1,50 x 2,20 m erarbeitet. Mein bisher größtes Bild! Eine ganz andere Herangehensweise an die Malerei. Ein Entspannungstag pur. Dem Körper und Geist was Gutes getan.



Was löst diese Methode aus, was bringt sie zum Vorschein, welche Wirkung hat sie? Diese Methode hat durch das bewusste Wahrnehmen der Haut und Knochen des Körpers auf dem Boden eine Wirkung der Erdung. Man fühlt sich wohl im Schaukeln und Räkeln, seinen Körper intensiv zu spüren. Ein entspanntes ruhiges Gefühl tritt ein, das sich selber trägt. Weiter entsteht durch das Aufstehen und Wiederhinlegen ein Gefühl, dass das Wachsen etwas Selbstverständliches wird, aus dem Boden heraus, so wie es sein soll.

Ein Gefühl der Erneuerung, durch das Zurückkehren und das Hinaufwachsen als etwas Gegebenes. Man kann Wachsen mit einem selbstverständlichen Vertrauen, in das was gerade passiert.

Die Linien, die im Tanz entstehen, die dann aus dem Körper fließen, sind wie das Entstehen einer Sprache, einer Körpersprache als Zeichen. Sie zeigen einem die sensiblen Schwingungen, die in einem sind und nach außen kommen.

Diese seismographischen Schwingungen werden dann in der Malerei umgesetzt, mit Hilfe des großen Blattes vom Boden. Man kann Teilausschnitte in eine Form umsetzen oder in eine Körperform.

¨Weniger ist Mehr¨, sei es i.d. Arbeitsweise, wie man das Malwerkzeug zum Einsatz bringt. Oder sei es im Malprozess, wenn mit nur einem Ausschnitt des Bildes weitergearbeitet werden kann. Oder sei es in der Betrachtung eines anderen Bildes/Fotos mit nur wenig, das mitgenommen werden kann...

Ich freue mich auf Sie, auf den Erdentanz mit Ihnen.

Material wird gestellt.